Fahrradreparaturstation
Bei der Förderung von Fahrradmobilität kann ein Aspekt die Verbesserung der Infrastruktur vor Ort sein. Neben Fahrradabstellmöglichkeiten, kann eine Fahrradreparaturstation eine sinnvolle Ergänzung sein. Die Station hat eine Aufhängung für das Fahrrad, beinhaltet notwendiges Werkzeug und je nach Version auch eine Pumpe. Zusätzlich wurden die Fahrradreparaturstationen im LANUK um Flickzeug ergänzt. An den Stationen können Radlerinnen und Radler selbstständig kleinere Reparaturen durchführen und müssen sich keine Sorgen machen, sollten sie mal einen Platten auf dem Weg zur Dienststelle haben. Die Funktionen der bisherigen Fahrradstationen auf dem Markt sind sehr ähnlich. Dennoch lassen sie sich individuell anpassen. Die Stationen können offen oder geschlossen sein, die Farbe kann oftmals ausgewählt und ein Logo ergänzt werden.
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Ziel
- Beschäftigten die Möglichkeit geben kleine Reparaturen vor Ort durchzuführen
- Hilfe bei platten Reifen, die z.B. auf dem Weg zur Arbeit entstanden sind
- Steigerung der Mitarbeitendenzufriedenheit
- Verbesserung der Fahrradinfrastruktur
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Schritte zur Umsetzung
Zunächst sollte eruiert werden, an wie vielen Standorten und wo genau eine Station aufgestellt werden soll und kann. Die Reparaturstation benötigt etwa 2 m x 2,5 m Platz auf einem festen Untergrund. Ebenso kann es sinnvoll sein, einen überdachten Standort zu wählen. Die Suche nach Anbieterinnen und Anbietern für die Marktrecherche kann mit den Schlagworten „Fahrradreparaturstation“ und „Fahrradservicestation“ erfolgen. Die Beschaffung erfolgt entsprechend der Vergaberichtlinien. Die Lieferung wird im Allgemeinen durch eine Spedition durchgeführt. Die Montage muss in Eigenregie oder durch einen weitere Anbieterin oder einen weiteren Anbieter durchgeführt werden. Diese erfolgt im Allgemeinen nicht durch den Verkäufer oder die Verkäuferin der Station. Die Station kann um Flickzeug ergänzt werden und die Kommunikation der Verfügbarkeit der Station kann über die gängigen Kanäle erfolgen.
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Beteiligung Dritter
- Vermieterin oder Vermieter
- Anbieter oder Anbieterin für Fahrradreparaturstationen
- Spedition für Lieferung
- Evtl. Anbieterin oder Anbieter für Montage
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Praxiserfahrung
- Ein überdachter Standort für die Station kann sehr sinnvoll sein, damit die Station weniger von Witterungseinflüssen betroffen ist und kein Wasser in die Luftpumpe läuft. Aufgrund der Luftzufuhr ist die Pumpe nicht dicht.
- Eine Erlaubnis durch den Vermieter oder die Vermieterin zur Anbringung der Station ist im Allgemeinen erforderlich
- Es wird ein fester Untergrund für die Station benötigt, da diese fest angeschraubt werden muss
- Für die Montage wird internes oder externes Fachpersonal benötigt, um die Station in den Boden zu schrauben
- Die Reparatur sollte außerhalb der Arbeitszeit erfolgen
- Kommunikation an die Beschäftigten, dass die Nutzung auf eigene Gefahr erfolgt
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Kontakt
Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW,
Postanschrift: 40208 Düsseldorf, Kontakt nachhaltigkeit@lanuk.nrw.de
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