Fahrradcheck
Für die Förderung der Fahrradmobilität bietet ein Fahrradcheck große Vorteile. Durch ein funktionsfähiges und verkehrssicheres Fahrrad, wächst die Bereitschaft das Fahrrad für den Weg zur Arbeit und auch in der Freizeit vermehrt zu nutzen. Das Besondere des Fahrradchecks beim LANUK ist, dass die Inspektion vor Ort an der Dienststelle erfolgt und die Beschäftigten somit einfach ihren normalen Arbeitsweg zurücklegen müssen, um ihr Fahrrad in die Inspektion zu geben. Die Kommunikation zum Fahrradcheck erfolgt am besten per E-Mail oder über das Intranet. Die interessierten Beschäftigten melden sich am besten per E-Mail an. Ersteres ist für die Organisation allerdings einfacher und könnte noch nicht aktive Radlerinnen und Radler zum Rad fahren motivieren. Die angemeldeten Personen erhalten eine Information zum Standort der Inspektion und weiterführende Informationen. Am Tag des Fahrradchecks bringen die angemeldeten Beschäftigten ihr Fahrrad morgens an den Ort der Inspektion und holen es danach wieder ab. Fragen und notwendige Reparaturen können direkt zwischen Inspekteurin und Inspekteur sowie Fahrradbesitzerin und Fahrradbesitzer geklärt werden. Einige Reparaturen wie z.B. Reifen- oder Schlauchwechsel oder neue Bremszüge und -beläge könnten auch vor Ort durchgeführt werden. Je nach Budget kann auch die Reparatur inkludiert und für den Beschäftigten bzw. die Beschäftigte kostenlos sein. Die Radfahrer und Radfahrerinnen haben nach dem Fahrradcheck ein inspiziertes Fahrrad und wissen, welche Reparaturen gegebenenfalls notwendig sind oder haben ein verkehrssicheres Fahrrad für die Heimfahrt.
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Ziel
- Erhöhung des Radverkehrs
- Erhöhung der Verkehrssicherheit
- Steigerung der Mitarbeitendenzufriedenheit
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Schritte zur Umsetzung
- Mobile Fahrradinspektion/-reparatur suchen
- Angebote einholen und beauftragen
- Termin mit dem Dienstleister oder Dienstleisterin festlegen
- Kommunikation an die Beschäftigten über die Aktion
- Rückmeldung an die angemeldeten Beschäftigten mit genauem Standort des Fahrradchecks
- Informationen an den Inspekteur oder die Inspekteurin, ggf. Reihenfolge der Inspektionen festlegen
- Kommunikation an die jeweiligen Beschäftigten, wenn das Fahrrad fertig ist
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Beteiligung Dritter
Mobile Fahrradwerkstatt/Inspekteurin und Inspekteur
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Praxiserfahrung
- Es sollte geklärt werden, an welcher Stelle der Fahrradcheck durchgeführt werden kann und welche Schutzmaßnahme für den Bodenbelag erfolgen muss (z.B. Pappe unterlegen)
- Es empfiehlt sich, dass die Fahrräder alle morgens am angegebenen Standort abgestellt werden und nicht nacheinander. Dies ermöglicht dem Inspekteur bzw. der Inspekteurin das durchgängige Arbeiten ohne ggf. auf neue Räder warten zu müssen, falls Inspektionen schneller durchgeführt werden konnten
- Der Umfang des Checks sowie die für die Beschäftigten kostenlosen Leistungen müssen klar kommuniziert werden, damit keine Missverständnisse auftreten. Der Fahrradcheck wird beispielsweise übernommen, aber Reparaturen müssen durch die Mitarbeitenden bezahlt werden
- Die Aktion bietet sich vor allem im Frühling an, wenn die Temperaturen steigen und die stationären Fahrradinspektionen ausgebucht sind
- Im LANUK konnten im Schnitt pro Tag 13 Fahrräder inspiziert und repariert werden
- Je nach Interesse der Beschäftigten und Budget bieten sich auch zwei Tage pro Standort an
- Je nach Region gibt es mehr oder weniger mobile Fahrradwerkstätten, die Suche nach passenden Anbietern kann etwas Zeit in Anspruch nehmen. Es bietet sich an auch bei Firmen der weiteren Region anzufragen
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Weiterführende Information
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Kontakt
Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW,
Postanschrift: 40208 Düsseldorf, Kontakt nachhaltigkeit@lanuk.nrw.de
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