Personalmanagement und -entwicklung

Interne Kommunikation

Die interne Kommunikation ist wichtig, um ein betriebliches Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement in einer Einrichtung zu verankern. Mit unterschiedlichen Kommunikationsformen können verschiedene Ziele erreicht werden: Die Darstellung des Managementsystems schafft ein grundsätzliches Verständnis für den Prozess und verdeutlicht die Möglichkeiten sich einzubringen. In partizipativen Verfahren können Maßnahmen erarbeitet und die Motivation, an dem Prozess mitzuwirken, erhöht werden. Die partizipativen Verfahren ermöglichen das Fachwissen der Mitarbeitenden für den Prozess zu nutzen und die Umsetzbarkeit im Berufsalltag direkt zu diskutieren. Die Kommunikation ausgewählter Maßnahmen (z.B. Stromsparaktivitäten oder eine Mitfahrbörse) kann den Erfolg der jeweiligen Maßnahmen unterstützen. Bildungsaktivitäten können dazu beitragen, dass die Mitarbeitenden die Komplexität des Themas Nachhaltigkeit erfahren, Gestaltungskompetenzen entwickeln und die Selbstwirksamkeit. Die Kommunikation sollte über bewährte Kanäle, wie z.B. das Intranet erfolgen. Für die Kommunikation und Beteiligung sollte zudem eine Darstellung gewählt werden, welche die Zuordnung zum betrieblichen Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement gewährleistet. Die Tonalität der Kommunikation sollte offen, einladend und wertschätzend sein.

  • Ziel
    • Sicherstellung der Transparenz: Der Nutzen der internen Kommunikation ist für den Prozess eines Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagements grundsätzlich. Es ist unerlässlich, die Aktivitäten und Ziele in der jeweiligen Einrichtung zu kommunizieren.
    • Förderung der Mitarbeiterbeteiligung: Die notwendige Unterstützung für den Prozess zu schaffen und Mitarbeiter zu ermutigen, neue Ideen einzubringen.
    • Qualität der Umsetzung gewährleisten: Die interne Kommunikation durch gezielte Planung und Ausgestaltung so zu optimieren, dass der Erfolg des gesamten Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagements positiv beeinflusst wird.
  • Schritte zur Umsetzung
    • Kommunikationsanlass klären
    • Kommunikationsformat entwickeln
    • Abstimmung mit weiteren Akteuren zu Zeitpunkt und Format, um Überschneidungen zu vermeiden oder Synergien zu schaffen
    • Vorbereitung der Kommunikationsmaßnahme
    • Umsetzung
    • Evaluation der Kommunikationsmaßnahme und ggf. Anpassung
  • Beteiligung Dritter

    Keine

  • Praxiserfahrung

    Die Planung und Durchführung von Kommunikationsmaßnahmen brauchen in der Regel mehr Zeit. Das gilt insbesondere dann, wenn kreative Kommunikationsformate ausprobiert oder aufwendige Ereignisse geplant werden.

    In der Kommunikation ist es wichtig, die Unterstützung der Hausleitung und der Führungskräfte zu verdeutlichen. Allerdings konkurriert das Thema Nachhaltigkeit mit anderen Kommunikationsanlässen. Entsprechend sollte bei der Planung berücksichtigt werden, dass einerseits das Thema neben anderen Themen nicht untergeht, andererseits die Kolleginnen und Kollegen nicht nur über Nachhaltigkeit informiert werden. Interne Kommunikation ist wichtig, um das betriebliche Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement als einen lernenden Prozess zu etablieren. Nur so können die kontinuierliche Verbesserung vorangetrieben, Erfahrung und Wissen der Mitarbeitenden eingebunden und zentrale Inhalte in der jeweiligen Einrichtung vermittelt werden. 

  • Kontakt

    Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW, 
    Postanschrift: 40208 Düsseldorf, Kontakt nachhaltigkeit@lanuk.nrw.de

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