Gebäude und Liegenschaftsmanagement

Naturnahes Außengelände

Eine naturnahe Gestaltung und Pflege der Außenanlagen kann die Biodiversität am eigenen Standort erhalten und fördern. Die Maßnahmen hierfür sind vielfältig und unterschiedlich aufwändig: vom Aufstellen eines „Insektenhotels“ über die Anlage von Wildblumenwiesen, bis hin zu einem langfristigen Pflegeplan für das gesamte Gelände, der konsequent Naturschutzbelange berücksichtigt und die naturnahe, extensive Pflege festschreibt. Im LANUK wurde eine Arbeitsgemeinschaft Grünflächen gegründet. Sie besteht aus Mitarbeitenden, die sich dem Thema der naturnahen Gestaltung der Außengelände annehmen. Die AG Grünflächen berichtet über ihre Aktivitäten, um so auch weitere Mitarbeitende für das Thema zu begeistern (Internet, Intranet, Jahresbericht etc.). 

  • Ziel
    • Förderung der Biodiversität
    • Natur- und Artenschutz
    • Renaturierung und Aufwertung des Geländes
    • positive Wirkung auf Mitarbeitende und Besucherinnen und Besucher
  • Schritte zur Umsetzung
    • Hausspitze überzeugen
    • Mitwirkende in der AG Grünflächen benennen
    • Wahl eines AG-Vorstandes (Ansprechperson, Organisatorisches etc.)
    • Regelmäßige Treffen durchführen (3-4 Mal pro Jahr)
    • Handlungsfelder an den Standorten identifizieren und Maßnahmen definieren
    • Ziele, Arbeitsschritte und Absprachen genau dokumentieren (Protokoll)
    • Finanzen/Organisatorisches mit der Abteilung „Innerer Dienst“ klären
    • Umgesetzte Maßnahmen kontrollieren
    • Belegschaft informieren
  • Beteiligung Dritter

    Vermieterin und Vermieter, Externe Pflegebeauftragte

  • Praxiserfahrung
    • Mit Maßnahmen beginnen, die mit einem hohen „Sympathiefaktor“ einhergehen und die Mitarbeitenden für die Aktionen einnehmen (z.B. blütenreiche Wiesen).
    • Information der Beschäftigten über den Zweck der Maßnahmen, z.B. durch Berichte im Intranet, kurze Führungen in der Mittagspause o.ä.
    • Auch kleine Maßnahmen können eine hohe Wirkung erzielen (Vogel- /Fledermauskästen, Vogelschlagfolie, Amphibienschutz an Kellerschächten etc.).
    • Längerfristige Maßnahmen (Anlage von Gewässern, Hecken, Wildblumenwiesen etc.) sollten regelmäßig dokumentiert und gepflegt werden.
    • Eine Kommunikation an Besucherinnen und Besucher z.B. durch Hinweistafeln an Blühwiesen hat einen positiven Effekt.
  • Weiterführende Information
  • Kontakt

    Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW, 
    Postanschrift: 40208 Düsseldorf, Kontakt nachhaltigkeit@lanuk.nrw.de

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