SDG 13

IN4climate.NRW

Zur Bekämpfung des globalen Klimawandels und seiner Auswirkungen ist es unvermeidbar, den Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen zu reduzieren. Die Vereinten Nationen begegnen dieser Anforderung mit dem 13. globalen Nachhaltigkeitsziel

Ein einzigartiges Dialogformat

Nordrhein-Westfalen ist verantwortlich für rund ein Drittel der deutschen Treibhausgasemissionen. Die Maßnahmen zur Reduzierung des Treibhauseffektes haben hier einen ganz besonderen Stellenwert. 

Mit der Initiative IN4climate.NRW hat die Landesregierung deshalb ein bundesweit einzigartiges Dialogformat ins Leben gerufen: In diesem Rahmen arbeiten Experten aus Industrie, Wissenschaft und Verwaltung gemeinsam an der Frage, wie sich Produktionsprozesse und Wertschöpfungsketten langfristig klimaneutral gestalten lassen und wie ein Beitrag der Industrie zur Entwicklung klimafreundlicher Produkte aussehen kann. 

Die bisherigen Ergebnisse der Dialogprozesse stehen auf der Projektwebsite von IN4climate.NRW in Form von Diskussions- und Positionspapieren zum Download zur Verfügung. Weiterhin vermitteln Best-Practice-Beispiele aus der NRW-Unternehmenslandschaft Inspiration, wie der Übergang zu einer klimaneutralen Industrie funktionieren kann. So hat etwa der Chemiekonzern Covestro gemeinsam mit der RWTH Aachen ein innovatives Verfahren entwickelt, mit dem CO2 als Rohstoff für Kunststoffe genutzt werden kann. Dadurch wird nicht nur CO2 langfristig gebunden, sondern gleichzeitig der Erdöleinsatz um 20 % reduziert. Das Verfahren leistet somit sowohl einen Beitrag zur Emissionsreduktion als auch zur Schonung von Ressourcen und hilft durch die Rückführung des CO2 beim Auf- und Ausbau einer Kreislaufwirtschaft in der Chemie.